Feng Shui – Harmonie in den eigenen vier Wänden

Yin Yang symbol (Bildquelle: #98190963© Eugenio - Fotolia.com)

Yin Yang symbol (Bildquelle: #98190963© Eugenio – Fotolia.com)

In der heutigen hektischen Zeit wird das eigene Zuhause als Rückzugsort und Ort der Ruhe immer wichtiger. Hier möchten wir uns wohlfühlen und unsere Reserven wieder auftanken. Eine gemütliche und harmonische Umgebung wirkt sich dabei positiv auf unser Gemüt aus. Eine Einrichtung der Wohnung nach “Feng Shui”-Gesichtspunkten kann zu mehr Ausgeglichenheit und Energie verhelfen.

Was ist Feng Shui?

Feng Shui ist eine Jahrtausende alte, aus China stammende Lehre über die Einflüsse der Umgebung auf den Menschen. Wörtlich übersetzt bedeutet es “Wind und Wasser”. Alles wird den fünf Grundelementen Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser zugeordnet. Nach Feng Shui wird die Umgebung so gestaltet, dass sich alle Elemente in einer harmonischen Balance befinden. Auch die beiden gegensätzlichen Kräfte “Ying” und “Yang” sollen im Gleichgewicht vorhanden sein, damit die Lebensenergie, das “Chi” ungehindert fließen kann. Eine solche Umgebung fördert Harmonie, Glück und sogar Wohlstand – davon sind nicht nur viele Asiaten überzeugt.

Feng Shui im Alltag

In Asien, hauptsächlich in China, spielt Feng Shui auch heute noch eine wichtige Rolle im Alltag. Oftmals wird ganz selbstverständlich ein Feng Shui-Meister hinzugezogen, wenn es um den Standort und die Einrichtung von Geschäften, Privathäusern und Wohnungen geht. Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit, seine Wohnung oder sein Haus komplett nach Feng Shui-Vorgaben umzubauen oder bereits die Zimmeraufteilung danach auszusuchen. Aber ein ungünstiger Grundriss kann mit Feng Shui ausgeglichen werden, durch eine optimale Einrichtung. Bereits kleine Änderungen können viel bewirken.

Ein paar Tipps für Ihre Einrichtung

Grundsätzlich sollte man dafür sorgen, dass Chi ungehindert fließen kann. So sollten die Räume nicht zu vollgestellt, aufgeräumt und gut ausgeleuchtet sein. Keine zu großen, schweren Möbelstücke verwenden, diese stauen das Chi. Ecken oder Kanten von Möbeln, die in den Raum hinein ragen, sollten zum Beispiel mit Pflanzen verdeckt werden.

Der Eingangsbereich ist sehr wichtig, da hier das Chi “eintritt”. Direkt gegenüber der Einganstür darf kein Spiegel angebracht sein, der das Chi wieder “zurückwirft”. Die Garderobe verstaut man am besten in einen geschlossenen Schrank. Falls sich das Badezimmer direkt gegenüber befindet, sollte dessen Tür immer geschlossen sein.

Für einen guten Schlaf wählen Sie ein Bett mit Holzgestell anstelle von Metall. Das Bett sollte an einer (möglichst geraden) Wand stehen und nicht genau zwischen Tür und Fenster. Das Gleiche gilt auch für die Wohnzimmercouch, diese sollte nie freistehend sein, das löst Unruhe aus. Über dem Bett sollten keine Hängeschränke oder schwere Bilderrahmen hängen. Außerdem ist bei Feng Shui die rechte Betthälfte die weibliche und die linke die männliche.

Zusätzlich können bestimmte Einrichtungsgegenstände, welche schnell beschafft sind, die Harmonie fördern. Spiegel am richtigen Ort fördern Energie und Aktivität, ebenso wie ein Zimmerbrunnen und große Pflanzen. Klangspiele können zum Beispiel den “Chi-Durchzug” zwischen zwei Türen bremsen. Und – zum Feng Shui gehört auch das Ausmisten! Lösen Sie sich von unnötigen Sachen. Ausnahme: kleine Figürchen, die als “Wächter” auf dem Fensterbrett das Ausströmen des Chi verhindern.

Probieren Sie es aus. Wir wünschen einen harmonischen Alltag und viel Energie!

Bildquelle: Fotolia_98190963_M© Eugenio – Fotolia.com

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