Mit dem Wandspiegel bei der Einrichtung Akzente setzen

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Spiegel als Deko nutzen

“Spieglein, Spieglein an der Wand…” Es gibt kaum jemanden, der den Spruch aus dem Märchen Schneewittchen nicht kennt. Ebenso gibt es kaum jemanden, der nicht tagtäglich auf die Dienste eines Spiegels zurückgreift, sich aber um den Einrichtungsgegenstand und seine Möglichkeiten für die Wohnraumgestaltung kaum Gedanken macht. Das hat der Spiegel nicht verdient, denn mit seinen vielseitigen Formen, Rahmen und Größen ist er ein echtes Multitalent in Sachen Dekoration.

Welcher Spiegel soll es sein?

Für jeden Verwendungszweck und Einrichtungsstil findet sich der passende Wandspiegel. Generell wird zwischen Spiegeln mit und ohne Rahmen unterschieden. Rahmenlose Modelle haben den Vorteil, dass sie nicht so sehr als Spiegel auffallen, sondern sich als Ersatz für eine Lichtquelle oder ein Fenster einsetzen lassen. Speziell in schmalen Gängen oder kleinen und dunklen Räumen erzeugt man mit solchen Spiegeln ohne viel Aufwand eine Illusion von Größe und Helligkeit. Es kommt in diesem Fall weniger auf das Design oder die Maße des Spiegels an, sondern vielmehr darauf, wo der Wandspiegel angebracht wird. Kann er Licht von einem anderen Ort reflektieren oder wird in der Mitte einer weiten leeren Fläche an die Wand gehängt, erfüllt er seine Aufgabe am besten. Alternativ bieten sich Spiegelkacheln an, die ebenfalls per optischer Täuschung den gewünschten Effekt erzielen. Wandspiegel mit Rahmen werden weniger als Mittel zum Zweck eingesetzt, sondern dienen als Blickfang und dekoratives Element der Raumgestaltung. Mit einem verzierten oder sich farblich von der Wand abhebenden Rahmen aus Holz oder Metall ziehen sie die Aufmerksamkeit auf sich. Bei solchen Spiegeln gibt es von rund über oval bis hin zu eckig die verschiedensten Varianten. Beliebt sind aktuell Allzweck-Spiegel in organischer Freiform sowie mit bunten Rahmen oder bedruckter Oberfläche. Die Befestigung variiert von Produkt zu Produkt.

Worauf kommt es beim Wandspiegel an?

Bei der Wahl des richtigen Spiegels muss guter Rat nicht teuer sein. Als Orientierungshilfe zieht man z. B. den Raum zurate, für den der Kauf getätigt wird. Im Badezimmer ist ein konkaver Schminkspiegel eine gute Wahl, ebenso ein Badezimmerschrank mit integriertem Wandspiegel oder ein langer Ganzkörperspiegel. An der Garderobe und im Wohnzimmer sind Spiegel mit Holzrahmen ein guter Griff, wobei ihr Design auf die Möbel abzustimmen ist. Große Wandspiegel sind im Schlafzimmer eine lohnenswerte Investition. Als Faustregel bei der Entscheidung für das Rahmendesign gilt: Bunte bzw. dunkle Wände mögen helle Spiegelrahmen, während dunkle Rahmen sich effektvoll gegen einen hellen Hintergrund abheben.

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